Dein erster Beteiligungsvertrag – worauf Du als Gründer:in dabei achten solltest

Eigentlich ist allen klar, dass Bewertungen und Deals wie bei *Die Höhle der Löwen* nicht die Realität der deutschen Startup-Szene widerspiegeln. Dennoch konzentrieren sich viele Startups bei der Verhandlung ihres ersten Beteiligungsvertrags zu stark auf die Bewertung.

Dabei gibt es zahlreiche andere Aspekte, die mindestens genauso wichtig sind. Worauf du dabei achten solltest? Wir geben dir 5+1 wertvolle Tipps! 

Die 5 wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Verhandlung

1. BE PREPARED 

Dein Gegenüber ist ein Profi. Du solltest deshalb bestens vorbereitet in die Verhandlung gehen. Kenne deine Stärken und Schwächen und sei dir über den tatsächlichen, realistischen Wert deines Startups im Klaren. Eine durchdachte, langfristige Strategie hilft dir, selbstbewusst zu verhandeln und ein gutes Standing bei deinen Verhandlungspartnern zu bekommen.

2. FOCUS ON MORE   

Eine hohe Bewertung ist zwar verlockend, aber nicht alles. Andere Vertragsbedingungen wie Liquidationspräferenzen oder Verwässerungsschutz können für dich als Gründer:in langfristig entscheidender sein. Achte darauf, hier keine unnötigen Zugeständnisse zu machen.   

3. KEEP IT LOW 

Eine zu hohe Einstiegsbewertung kann sich später rächen. Sie mag im ersten Moment gut aussehen, erhöht aber den Druck in der nächsten Finanzierungsrunde. Eine kontinuierliche Steigerung der Bewertung schafft eine überzeugende Investment Story.   

4. GET HELP

Ein:e erfahrene:r Anwält:in ist unverzichtbar. Achte darauf, jemanden mit spezifischer Erfahrung im Bereich Startup-Finanzierungen zu engagieren. Frage nach Referenzen und verhandle, wenn möglich, Festpreise für die Rechtsberatung.   

5. RUN IF YOU CAN

Wenn der VC unfair verhandelt, zieh die Reißleine. Ohne Vertrauen sollte niemand in deinem Cap-Table sitzen. Spätestens in der nächsten Runde findest du bessere Investoren.

 

Ganz allgemein gilt: Versprich nicht mehr, als Du halten kannst!    

Vermeide es, übertriebene Versprechen zu machen. Wenn sich später herausstellt, dass du z. B. nicht alle Rechte am Code hast oder dein Datenkonzept nicht DSGVO-konform ist, kann das den Deal verschlechtern oder sogar gefährden. Ehrlichkeit und vor allem eine realistische Einschätzung zahlen sich hier auf jeden Fall aus!    

Du hast noch weitere Fragen zum Beteilgungsvertrag oder zu anderen Vertragsthemen? Dann kontaktier uns unverbindlich gleich hier.

Disclaimer: innoWerft leistet keine Rechtsberatung, ist dazu nicht qualifiziert, haftet auch nicht. Wir können dir aber unsere Erfahrungen weitergeben. 

Fünf Schlüsseltechnologien im Fokus

Der Digital Hub Rhein-Neckar konzentriert sich auf fünf Technologiefelder, die für die Wettbewerbsfähigkeit der Region von besonderer Bedeutung sind:

    • Künstliche Intelligenz (KI): Einsatz in Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement und datengetriebenen Services
    • Cybersicherheit: Schutz kritischer Infrastrukturen, industrielle IT-Sicherheit und sichere Datenräume
    • Industry Tech: IoT-Anwendungen, Sensorik, Automatisierung, Datenanalyse und vernetzte Produktionsprozesse
    • Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: CO₂-Reporting, Energieeinsparungspotenziale in Produktion und Gebäuden sowie Treiber für die Kreislaufwirtschaft – messbar durch digitale Schlüsseltechnologien
    • Metaverse und Extended Reality (XR): Virtuelle und erweiterte Realitäten als Plattformen für Zusammenarbeit, Schulung und Produktentwicklung, digitale Zwillinge und immersive Erlebnisse

KI-gestützte Matching-Plattform: Der richtige Partner auf Knopfdruck

Ein Herzstück des Digital Hub Rhein-Neckar ist die KI-gestützte Matching-Funktion. Unternehmen und Startups können ihr konkretes Anliegen oder ihren Technologiebedarf beschreiben. Die KI identifiziert daraufhin passende Ansprechpartner und Angebote aus dem Partnernetzwerk der Region.

So soll aus einem konkreten Bedarf möglichst schnell ein passender Kontakt und daraus eine konkrete Zusammenarbeit entstehen.

Events, Förderangebote und Räume gebündelt

Neben dem KI-gestützten Matching bietet der Digital Hub Rhein-Neckar eine laufend aktualisierte Übersicht über regionale Veranstaltungen, Förderangebote und Workshops.

Auch verfügbare Räumlichkeiten für Begegnungen, Co-Working und Innovationsprojekte in der gesamten Metropolregion werden auf der Plattform gebündelt.

Damit macht der Digital Hub verschiedene Angebote und Kompetenzen der Region über einen gemeinsamen digitalen Zugang sichtbar und zugänglich.

Gemeinsam für Innovation in der Metropolregion Rhein-Neckar

Der Digital Hub Rhein-Neckar wird von einem regionalen Netzwerk getragen. Konsortialpartner sind die innoWerft, die Stadt Mannheim und die 5-HT Chemistry & Health.

Als assoziierte Partner unterstützen der Technologiepark Heidelberg, die IHK Rhein-Neckar, die Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, die Wirtschaftsförderung Heidelberg, die Metropolregion Rhein-Neckar, die Technische Hochschule Mannheim, der NEXT MANNHEIM und das Netzwerk Smart Industries das Projekt.

Gemeinsam bringen die Partner regionale Kompetenzen und Angebote rund um digitale Schlüsseltechnologien zusammen.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.

Jetzt den Digital Hub Rhein-Neckar entdecken

Der Digital Hub Rhein-Neckar bietet Startups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen gemeinsamen digitalen Zugang zu Angeboten und Expertise rund um zentrale Schlüsseltechnologien in der Metropolregion.

Du bist Gründer:in und möchtest den Digital Hub für Dein Startup nutzen? Entdecke die Plattform und finde heraus, welche Angebote und Kontakte für Deine Idee relevant sein könnten!