Was ist die Pre-Seed-Phase?

Die Pre-Seed-Phase bezeichnet die früheste Entwicklungsphase eines Startups. In diesem Stadium wird aus einer ersten Idee ein konkreteres Geschäftsmodell.

Das zentrale Ziel ist es, herauszufinden, ob ein relevantes Problem besteht, ob die geplante Lösung dafür geeignet ist und ob grundsätzlich Nachfrage im Markt vorhanden ist.

Typische Aufgaben in der Pre-Seed-Phase sind:

  • Problem und Zielgruppe genauer definieren
  • Markt und Wettbewerber analysieren
  • erste Kundengespräche führen
  • Annahmen zum Geschäftsmodell überprüfen
  • ein Gründungsteam aufbauen
  • einen Prototyp oder ein Minimum Viable Product entwickeln
  • erste Tests mit potenziellen Nutzer durchführen

Ein vollständiges Produkt oder hohe Umsätze werden in dieser Phase meist noch nicht erwartet. Wichtiger ist, dass Gründer:innen erste Belege dafür sammeln, dass ihre Idee ein reales Kundenproblem lösen kann.

Die Finanzierung erfolgt in der Pre-Seed-Phase häufig durch:

  • eigene finanzielle Mittel und Bootstrapping
  • Familie und Freundeskreis
  • Business Angels
  • Förderprogramme und Gründungsstipendien
  • Inkubatoren und Accelerator-Programme

Mögliche Ziele der Pre-Seed-Phase sind:

  • ein klar definiertes Kundenproblem
  • eine erste validierte Lösungsidee
  • ein funktionierender Prototyp oder ein MVP
  • positives Feedback aus dem Markt
  • ein belastbares Geschäftsmodell
  • die Vorbereitung auf die Seed-Finanzierungsrunde

Ein häufiger Fehler besteht darin, zu früh zu viel Zeit und Geld in die Produktentwicklung zu investieren. Vor dem Aufbau einer umfangreichen Lösung sollte geprüft werden, ob potenzielle Kund:innen das Problem tatsächlich haben und bereit sind, für eine Lösung zu bezahlen.

Die innoWerft unterstützt Gründer:innen in dieser frühen Phase dabei, ihre Geschäftsidee zu prüfen, Zielgruppen und Marktpotenziale besser zu verstehen, erste Geschäftsmodelle zu entwickeln und sich auf die nächsten Schritte der Startup- und Finanzierungsentwicklung vorzubereiten.

Fünf Schlüsseltechnologien im Fokus

Der Digital Hub Rhein-Neckar konzentriert sich auf fünf Technologiefelder, die für die Wettbewerbsfähigkeit der Region von besonderer Bedeutung sind:

    • Künstliche Intelligenz (KI): Einsatz in Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement und datengetriebenen Services
    • Cybersicherheit: Schutz kritischer Infrastrukturen, industrielle IT-Sicherheit und sichere Datenräume
    • Industry Tech: IoT-Anwendungen, Sensorik, Automatisierung, Datenanalyse und vernetzte Produktionsprozesse
    • Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: CO₂-Reporting, Energieeinsparungspotenziale in Produktion und Gebäuden sowie Treiber für die Kreislaufwirtschaft – messbar durch digitale Schlüsseltechnologien
    • Metaverse und Extended Reality (XR): Virtuelle und erweiterte Realitäten als Plattformen für Zusammenarbeit, Schulung und Produktentwicklung, digitale Zwillinge und immersive Erlebnisse

KI-gestützte Matching-Plattform: Der richtige Partner auf Knopfdruck

Ein Herzstück des Digital Hub Rhein-Neckar ist die KI-gestützte Matching-Funktion. Unternehmen und Startups können ihr konkretes Anliegen oder ihren Technologiebedarf beschreiben. Die KI identifiziert daraufhin passende Ansprechpartner und Angebote aus dem Partnernetzwerk der Region.

So soll aus einem konkreten Bedarf möglichst schnell ein passender Kontakt und daraus eine konkrete Zusammenarbeit entstehen.

Events, Förderangebote und Räume gebündelt

Neben dem KI-gestützten Matching bietet der Digital Hub Rhein-Neckar eine laufend aktualisierte Übersicht über regionale Veranstaltungen, Förderangebote und Workshops.

Auch verfügbare Räumlichkeiten für Begegnungen, Co-Working und Innovationsprojekte in der gesamten Metropolregion werden auf der Plattform gebündelt.

Damit macht der Digital Hub verschiedene Angebote und Kompetenzen der Region über einen gemeinsamen digitalen Zugang sichtbar und zugänglich.

Gemeinsam für Innovation in der Metropolregion Rhein-Neckar

Der Digital Hub Rhein-Neckar wird von einem regionalen Netzwerk getragen. Konsortialpartner sind die innoWerft, die Stadt Mannheim und die 5-HT Chemistry & Health.

Als assoziierte Partner unterstützen der Technologiepark Heidelberg, die IHK Rhein-Neckar, die Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, die Wirtschaftsförderung Heidelberg, die Metropolregion Rhein-Neckar, die Technische Hochschule Mannheim, der NEXT MANNHEIM und das Netzwerk Smart Industries das Projekt.

Gemeinsam bringen die Partner regionale Kompetenzen und Angebote rund um digitale Schlüsseltechnologien zusammen.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.

Jetzt den Digital Hub Rhein-Neckar entdecken

Der Digital Hub Rhein-Neckar bietet Startups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen gemeinsamen digitalen Zugang zu Angeboten und Expertise rund um zentrale Schlüsseltechnologien in der Metropolregion.

Du bist Gründer:in und möchtest den Digital Hub für Dein Startup nutzen? Entdecke die Plattform und finde heraus, welche Angebote und Kontakte für Deine Idee relevant sein könnten!