What does TAM stand for, and how is the total market potential calculated?

TAM steht für Total Addressable Market und bezeichnet das gesamte theoretische Umsatzpotenzial, das ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb eines definierten Marktes erreichen könnte.

Der TAM zeigt, wie groß die Marktchance wäre, wenn ein Unternehmen alle potenziellen Kund:innen bedienen und einen Marktanteil von 100 Prozent erreichen würde. Aktuelle Einschränkungen wie Wettbewerb, Vertriebsressourcen oder geografische Reichweite werden dabei zunächst nicht berücksichtigt.

Der TAM ist Teil der Marktgrößenanalyse mit SAM und SOM:

Key figure Meaning
TAM gesamter theoretisch adressierbarer Markt
SAM Teil des Marktes, den das Unternehmen mit seinem aktuellen Angebot grundsätzlich bedienen kann
SOM Anteil des Marktes, den das Unternehmen realistisch erreichen kann

One example:

Ein Startup entwickelt eine Software für Produktionsunternehmen. Der TAM umfasst alle Unternehmen, die weltweit grundsätzlich Bedarf an einer solchen Lösung haben könnten. Bietet das Startup seine Software zunächst nur für mittelständische Unternehmen in Deutschland an, entspricht dieser kleinere Markt dem SAM. Der in den nächsten Jahren realistisch gewinnbare Anteil bildet den SOM.

Zur Berechnung des TAM können unterschiedliche Methoden eingesetzt werden:

Top-down-Ansatz

Beim Top-down-Ansatz werden bestehende Marktstudien und Branchenberichte verwendet. Von einer übergeordneten Marktgröße werden nicht relevante Segmente abgezogen.

Bottom-up-Ansatz

Beim Bottom-up-Ansatz wird der Markt anhand konkreter Kund:innendaten berechnet:

Anzahl potenzieller Kund:innen × durchschnittlicher Jahresumsatz pro Kund:in = TAM

One example:

Key figure Value
Potenzielle Kund:innen 100.000
Durchschnittlicher Jahresumsatz pro Kund:in 5.000 €
TAM 500 Mio. €

Das theoretische jährliche Marktpotenzial beträgt in diesem Beispiel 500 Millionen Euro.

Value-Theory-Ansatz

Bei neuen Produkten ohne bestehenden Vergleichsmarkt kann der TAM anhand des geschaffenen wirtschaftlichen Nutzens geschätzt werden. Dabei wird untersucht, welchen Mehrwert die Lösung für Kund:innen bietet und welchen Anteil davon das Unternehmen als Preis verlangen könnte.

Die TAM-Analyse hilft Startups dabei:

  • die grundsätzliche Größe einer Marktchance einzuschätzen
  • verschiedene Geschäftsideen oder Marktsegmente zu vergleichen
  • to develop long-term growth strategies
  • Expansionsmöglichkeiten zu identifizieren
  • den Kapitalbedarf besser einzuordnen
  • Investor:innen das wirtschaftliche Potenzial des Geschäftsmodells zu vermitteln

Ein großer TAM bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Startup erfolgreich sein wird. Entscheidend ist, welcher Teil des Marktes tatsächlich zum Angebot passt und mit den vorhandenen Ressourcen erreicht werden kann.

Typische Fehler bei der TAM-Berechnung sind:

  • eine zu breite Definition des Marktes
  • Einbeziehung von Kund:innen ohne tatsächlichen Bedarf
  • unrealistische Preisannahmen
  • Vermischung von TAM, SAM und SOM
  • Verwendung veralteter oder ungeeigneter Marktdaten
  • die Annahme, dass bereits ein kleiner Prozentsatz eines großen Marktes leicht erreichbar sei

Aussagen wie „Wir müssen nur ein Prozent des weltweiten Marktes gewinnen“ sind deshalb wenig belastbar. Eine überzeugende Marktanalyse erklärt nachvollziehbar, welche Kund:innen adressiert werden, welcher Umsatz pro Kund:in möglich ist und wie das Startup diese Zielgruppe erreichen möchte.

Die innoWerft unterstützt Gründer:innen dabei, Zielmärkte klar abzugrenzen, Marktpotenziale anhand nachvollziehbarer Annahmen zu berechnen und TAM, SAM und SOM für die Geschäftsplanung sowie Gespräche mit Investor:innen verständlich aufzubereiten.

A focus on five key technologies

The Rhine-Neckar Digital Hub focuses on five areas of technology that are of particular importance to the region’s competitiveness:

    • Artificial Intelligence (AI): Use in production, logistics, quality management and data-driven services
    • Cyber security: Critical infrastructure protection, industrial IT security and secure data rooms
    • Industry Tech: IoT applications, sensor technology, automation, data analysis and networked production processes
    • Sustainability and energy efficiency: CO₂ reporting, energy-saving potential in production and buildings, and drivers for the circular economy – all measurable through key digital technologies
    • The Metaverse and Extended Reality (XR): Virtual and augmented reality as platforms for collaboration, training and product development, digital twins and immersive experiences

AI-powered matching platform: The right partner at the touch of a button

A key component of the Rhine-Neckar Digital Hub is the AI-powered matching feature. Companies and start-ups can describe their specific requirements or technology needs. The AI then identifies suitable Contact person and offers from the region’s partner network.

The aim is to match a specific need with a suitable contact as quickly as possible, and for this to lead to a concrete collaboration.

Events, funding opportunities and venues all in one place

In addition to AI-powered matching, the Rhein-Neckar Digital Hub provides a continuously updated overview of regional events, funding opportunities and workshops.

Also available Spaces for meetings, co-working and innovation projects across the entire metropolitan region are consolidated on the platform.

In this way, the Digital Hub makes the region’s various services and areas of expertise visible and accessible via a single digital portal.

Working together for innovation in the Rhine-Neckar metropolitan region

The Rhine-Neckar Digital Hub is supported by a regional network. Consortium partners are the innoWerft, the City of Mannheim and the 5-HT Chemistry & Health.

As associated partners support the Heidelberg Technology Park, the IHK Rhine-Neckar, the Economic Development Unit of the Rhein-Neckar District Office, the Heidelberg Economic Development Agency, the Rhine-Neckar Metropolitan Region, the Mannheim University of Applied Sciencesthe NEXT MANNHEIM and that Smart Industries Network the project.

Together, the partners bring together regional expertise and services relating to key digital technologies.

The project is funded by the Ministry of Economic Affairs, Skilled Trades and Tourism of Baden-Württemberg promoted.

Discover the Rhine-Neckar Digital Hub now

The Rhein-Neckar Digital Hub provides start-ups, businesses and research organisations with shared digital access to services and expertise relating to key technologies in the metropolitan region.

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