Die Payback Period, auf Deutsch Amortisationsdauer, beschreibt die Zeitspanne, die benötigt wird, um eine getätigte Investition durch die daraus entstehenden Rückflüsse wieder auszugleichen.
Sie zeigt also, wie lange es dauert, bis eine Investition „sich selbst bezahlt gemacht hat“.
Die Berechnung erfolgt, indem die erzielten Cashflows über die Zeit hinweg kumuliert werden, bis sie die Höhe der ursprünglichen Investition erreichen.
Grundprinzip:
- Payback Period = Zeitraum bis zur vollständigen Rückgewinnung der Investitionskosten
Typische Vorgehensweise bei der Berechnung:
- Ermittlung der Anfangsinvestition
- Bestimmung der jährlichen (oder periodischen) Cashflows
- Aufsummierung der Cashflows
- Zeitpunkt bestimmen, an dem die Summe die Investition erreicht
Die Payback Period ist eine wichtige Kennzahl in der Investitionsrechnung, insbesondere weil sie einfach zu verstehen und schnell zu berechnen ist.
Vorteile der Kennzahl:
- einfache und intuitive Interpretation
- Fokus auf Liquiditätsrückfluss
- gute Einschätzung kurzfristiger Risiken
- hilfreich für schnelle Investitionsentscheidungen
Gleichzeitig hat die Payback Period auch Einschränkungen:
- berücksichtigt keine Cashflows nach der Amortisation
- ignoriert den Zeitwert des Geldes (bei einfacher Variante)
- sagt nichts über die Gesamtprofitabilität aus
- kann langfristig rentable Projekte benachteiligen
Für Startups und Unternehmen ist die Amortisationsdauer besonders relevant, wenn es um:
- Investitionen in Marketingkampagnen
- Produktentwicklung
- Hardware- oder Infrastrukturkosten
- Kundenakquisitionskosten (CAC)
Eine kurze Payback Period wird häufig als positiv bewertet, da sie bedeutet, dass eingesetztes Kapital schneller wieder zur Verfügung steht und das finanzielle Risiko geringer ist.
Die innoWerft unterstützt Gründer:innen dabei, Investitionsentscheidungen datenbasiert zu bewerten, Cashflows zu analysieren und nachhaltige Finanzstrategien aufzubauen.