Cost-Plus Pricing ist eine Preisstrategie, bei der der Verkaufspreis eines Produkts oder einer Dienstleistung auf Basis der Produktions- oder Herstellungskosten berechnet wird. Auf diese Kosten wird anschließend eine feste Gewinnmarge aufgeschlagen.
Die Grundidee ist einfach: Alle anfallenden Kosten werden gedeckt und darüber hinaus wird ein definierter Gewinn erzielt.
Die Berechnung erfolgt typischerweise nach folgendem Prinzip:
- Gesamtkosten (Material, Produktion, Personal, etc.)
-
- Aufschlag (z. B. prozentuale Gewinnmarge)
- = Verkaufspreis
Cost-Plus Pricing wird häufig eingesetzt, weil es:
- leicht verständlich und umsetzbar ist
- eine schnelle Preisfindung ermöglicht
- eine Kostenkontrolle sicherstellt
- Planbarkeit in der Kalkulation schafft
Allerdings hat die Methode auch klare Einschränkungen:
- Marktpreise und Wettbewerb werden nicht berücksichtigt
- Kund:innenwahrnehmung des Werts bleibt außen vor
- Potenzielle Umsatzoptimierung wird nicht ausgeschöpft
- Risiko von zu hohen oder zu niedrigen Preisen
Gerade für Startups kann Cost-Plus Pricing ein erster pragmatischer Ansatz sein, insbesondere wenn noch wenig Marktdaten vorliegen. Langfristig wird die Preisstrategie jedoch häufig weiterentwickelt, hin zu stärker marktorientierten oder wertbasierten Modellen.
Die innoWerft unterstützt Startups dabei, geeignete Preisstrategien zu entwickeln, Marktpositionierungen zu testen und Geschäftsmodelle so zu gestalten, dass Preis, Kundennutzen und Wachstum optimal aufeinander abgestimmt sind.