Glossar

Private Equity: Beteiligungskapital für Unternehmenswachstum

Private Equity bezeichnet Kapital, das in nicht börsennotierte Unternehmen investiert wird. Fonds oder Investoren erwerben Anteile, um durch aktive Mitgestaltung Wertsteigerungen zu erzielen. Private Equity umfasst sowohl Wachstumsfinanzierungen als auch Buy‑outs und zielt auf langfristige Renditen durch strategische Entwicklung, Optimierung und späteren Exit ab.

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Backlog: unerledigte Aufträge und Aufgaben

Der Backlog umfasst alle noch nicht bearbeiteten Aufträge, Anforderungen oder Aufgaben, die sich in einem System oder Prozess angesammelt haben. Er dient als Übersicht für das noch ausstehende Arbeitspensum und ist ein wichtiges Steuerungsinstrument in Produktion, Projektmanagement oder IT. Ein gut gepflegter Backlog ermöglicht Priorisierung, Kapazitätsplanung und transparentes Reporting.

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Payback Period: Amortisationsdauer einer Investition

Die Payback-Period (Amortisationsdauer) gibt an, wie lange es dauert, bis eine Investition durch die daraus erzielten Rückflüsse gedeckt ist. Sie wird berechnet, indem die jährlichen Cashflows kumuliert werden, bis sie die Anfangsinvestition erreichen. Eine kürzere Amortisationsdauer gilt als weniger risikoreich.

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Lead Time: Zeitspanne zwischen Auftrag und Lieferung

Lead Time (Durchlaufzeit) bezeichnet die Zeit, die zwischen der Auftragserteilung und der endgültigen Lieferung eines Produkts oder einer Dienstleistung vergeht. Sie umfasst alle Schritte entlang der Wertschöpfungskette – von Beschaffung über Produktion bis zur Auslieferung. Kurze Lead Times verbessern die Effizienz und Kundenzufriedenheit.

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Profitabilitätsindex: Kennzahl zur Investitionsbewertung

Der Profitabilitätsindex (PI) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen dem Kapitalwert einer Investition und den dafür eingesetzten Kosten darstellt. Ein Wert größer als 1 signalisiert, dass eine Investition wirtschaftlich sinnvoll ist. Der PI hilft, verschiedene Projekte objektiv zu vergleichen – besonders bei begrenzten Ressourcen.

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Employee Value Proposition: was Arbeitgebende wirklich bieten

Die Employee Value Proposition (EVP) beschreibt das Gesamtversprechen eines Unternehmens an seine Mitarbeitenden – also den Mix aus Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten, Unternehmenskultur, Sinnhaftigkeit und Benefits. Eine starke EVP hilft, Talente zu gewinnen, zu motivieren und langfristig zu binden, indem sie klar kommuniziert, was Arbeitnehmende erwarten können.

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Laggards: die Nachzügler im Innovationszyklus

Laggards sind die letzte Gruppe im Diffusionsmodell von Innovationen. Sie übernehmen neue Produkte oder Technologien erst sehr spät – oft aus Skepsis, fehlendem Nutzen oder geringem Zugang zu Informationen. Ihr Anteil liegt typischerweise bei etwa 16 % der Gesamtbevölkerung. Für Unternehmen sind Laggards schwer zu erreichen, aber wichtig für die vollständige Marktdurchdringung.

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Turnaround: strategische Wende aus der Krise

Ein Turnaround bezeichnet die erfolgreiche Umkehr einer wirtschaftlich kritischen Situation in einem Unternehmen. Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen wie Kostenreduktion, Restrukturierung oder Neupositionierung wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Turnaround-Strategien erfordern schnelle Entscheidungen, klare Analysen und konsequente Umsetzung.

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Shared Value: gemeinsamer Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft

Shared Value beschreibt ein Unternehmenskonzept, bei dem wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftlicher Nutzen gleichzeitig geschaffen werden. Unternehmen entwickeln Strategien, Produkte oder Geschäftsmodelle, die soziale oder ökologische Herausforderungen adressieren und dabei auch die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. So entsteht ein Mehrwert für alle Beteiligten – Unternehmen, Gesellschaft und Umwelt.

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