Netzwerktreffen InnoPartner 2022

InnoPartner - Ein LEADER Projekt als Booster für den deutschen Mittelstand

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ – Albert Einstein

Unser jüngstes Event fand, im Rahmen des LEADER-Projekts: „InnovationsPartnerschaften Kraichgau“ am 26. Juli bei uns, in der innoWerft, statt. Das Besondere daran: Nicht die Startups haben ihre Produkte gepitcht – diesmal waren es die Mittelständler:innen, die eine Minute Zeit bekamen, um die Geschäftsmodelle der Jungunternehmer:innen vor einem großen Publikum möglichst überzeugend zu bewerben.

„Der deutsche Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft.“ – Diesen oder ähnliche Sätze hat wohl jeder schon einmal gehört – und, dass es dem deutschen Mittelstand an digitaler Innovationskraft mangele. Daher machen wir, von der innoWerft, gemeinsam mit dem HubWerk01 aus Bruchsal das Projekt InnovationsPartnerschaften von Unternehmen und Startups im Kraichgau. Träger des Projektes ist die Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises in Partnerschaft mit der regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal (WFG). Gemeinsam initiieren und begleiten wir Co-Innovationsprojekte mit der mittelständischen Industrie, insbesondere im ländlichen Raum. Gemeinsam wollen wir über den Tellerrand hinausblicken und dort nach Lösungen suchen, um die Innovationskraft des deutschen Mittelstandes zu stärken.

Das Netzwerktreffen für Mittelstand und Startups war ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Zukunft. Mit dabei waren rund 80 Vertreter:innen aus mittelständischen Unternehmen, aus der regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderung, unseres Marketingpartners, des Bundesverbandes der Mittelständischen Wirtschaft und der IHK Rhein-Neckar sowie die Gründerinnen und Gründer von zwölf ausgewählten Startups. Ziel der Veranstaltung war es, die Erfahrungen aus den bisher im Rahmen von InnoPartner gestarteten Co-Innovationsprojekten zu teilen und Mittelstand und Startups für weitere Projekte zusammenzubringen.

Auf der Startup-Rallye hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, sich einen Überblick über die ausstellenden Startups zu verschaffen, die Gründerinnen und Gründer kennenzulernen und sich über die innovativen Geschäftsmodelle zu informieren. Hier war ein aufmerksames Ohr gefragt, denn im Anschluss ging es in die Präsentationsrunde. 60 Sekunden hatten die mittelständischen Industrievertreter:innen Zeit, „ihr“ Startup vor dem Publikum zu pitchen.  Gar nicht so einfach – und doch von allen bravourös gelöst.

Mit diese Format – auch für uns ein Novum und ein Wagnis – bekommen die Matching-Gespräche noch einmal eine ganz andere Bedeutung: Berührungsängste wurden schnell beiseitegeschoben, es wurden Fragen über Fragen gestellt und auch bei den Präsentationen lag Spannung in der Luft, die sich bis zum Ende der Veranstaltung hingezogen hat. Nicht nur die Vertreter:innen der Unternehmen und Institutionen waren vom neuen Veranstaltungsformat sehr angetan, auch die Startups waren begeistert.

„Neue Technologien und Methoden helfen Betrieben, die Polykrise zu meistern. Wir unterstützen sie dabei mit dem Projekt InnovationsPartnerschaften, indem wir sie zielgenau mit Startups zusammenbringen“ – sagte auch Sven Weigt, Gesellschafter der WFG und Bürgermeister der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard.

Dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war, spiegeln die InnoPartner-Projekte wider, deren aktueller Stand beim Netzwerktreffen vorgestellt wurde: „Die UBP beispielsweise hat sich gemeinsam mit einem Freiburger Startup aufgemacht, den Entwicklungsprozess für kommunale Energiekonzepte digital neu aufzustellen. Oder Junker Filter, die sich mit einem Dresdner Startup aufmachen, mit einer mittelstandstauglichen Toolbox das Know-how der Köpfe im Betrieb zu halten und auch zwischen den Abteilungen besser zugänglich zu machen. Die NSG Nakagawa + Sauer Co. GmbH aus Helmstadt-Bargen, ein Hersteller von Schalldämpfer-Komponenten für Verbrennungsmotoren, hat im Laufe des Projektes eine steile Lernkurve durchlaufen und mit Startup-Methoden ein komplett neues Produkt entwickelt.“ – So heißt es in der offiziellen Pressemitteilung zu dem Event.

Das Konzept der InnovationsPartnerschaften wurde von der Projektleiterin Julia Sliwinski von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises gemeinsam mit Peter Gräser von der innoWerft und Stefan Huber von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal vorgestellt. Es bietet Unternehmen eine individuelle Begleitung mit fachlicher Unterstützung der Projektpartner:innen und finanzieller Förderung aus EU-Mitteln. Weitere Informationen dazu  gibt es auf der Projektwebsite oder von Peter Gräser (peter.graeser@innowerft.com).

Übrigens: Mittelständische Unternehmen mit Sitz im Kraichgau, die sich für das Förderprojekt bewerben möchten, haben dazu noch bis zum 31. August Zeit! Worauf also warten?

LEADER-Kraichgau, Projekt Innovationspartnerschaften


Startup meets Industry - Matchmaking-Event

Die digitale Transformation hat sich inzwischen in nahezu jeden Bereich der Industrie ausgedehnt. Damit einhegend werden auch Themen wie Datengewinnung und -analyse immer wichtiger, um sich auch als etabliertes Unternehmen einen Vorteil im Wettbewerb zu sichern. Da neben dem Tagesgeschäft aber nur selten Kapazitäten für den Ausbau solcher Bereiche verfügbar sind, organisieren wir, von der innoWerft, regelmäßig Events, bei denen wir Formate schaffen, um KMU’s mit innovativen Startups zusammenzubringen.

Eines dieser Matchmaking Events fand am 17. März 2022, gemeinsam mit EIT Manufacturing, bei uns in der innoWerft statt.

Eröffnet wurde das Event mit einer ersten Keynote von Dr. Andreas Bihlmaier, Chief Software Architect bei ABB Robotics, zum Thema „David mit Goliath: Gemeinsam das Beste aus Stärken und Schwächen etablierter und junger Unternehmen machen“. Darauf folgte dann auch noch der Impulsvortag von Stefan Ehrlich, von der SQL Projekt AG, zum Thema „IT als Falle: Wie „Spaghetti-Integration“ Innovationen verhindert und welchen Ausweg es gibt!“.

Unmittelbar im Anschluss folgten die Matchmaking-Gespräche!

Hier bekamen die Vertreter:innen von mittelständischen Unternehmen die Chance, sich mit ausgewählten Startups zu auszutauschen, zu diskutieren, erfolgreiche Anwendungsfälle zu analysieren und gemeinsam Entwicklungspotentiale für Unternehmen zu identifizieren.

Darin konnten sich die Besucher:innen nicht nur gegenseiten von ihrer Arbeit überzeugen, sondern auch die Menschen dahinter kennenlernen, Synergien entdecken und gemeinsam einen ersten Schritt in Richtung Zukunft gehen.

Folgende Startups waren bei dem Event mit dabei:

  • Aucobo – mit ihrem datengestützten Workflow-Management steigert Aucobo bis zu 30% der Anlageneffektivität der Produktion
  • Flux MES – bietet ein Manufacturing Execution System und kombiniert damit maximale Transparenz und Flexibilität mit höchster Benutzerfreundlichkeit
  • HD Vision Systems – mit dem LumiScanbieten sie Bin Picking mit ungeahnter Qualität und Zuverlässigkeit – auch bei glänzenden und komplexen Oberflächen und unter schlechten Lichtverhältnissen
  • SenseING – mit träck können Sie jederzeit in Echtzeit sehen, wo sich Güter und Geräte gerade befinden und auch mit ihren anderen Lösungen tragen sie dazu bei Informationen mit wenigen Klicks zu erhalten, Abläufe im Hintergrund zu automatisieren und die Kommunikation zu beschleunigen
  • IUNA AI -automatisiert die visuelle Inspektion in der Fertigung – zur Qualitätssicherung und zum Aufdecken systemischer Probleme in der Produktion
  • DENKweit – bietet KI basierte Bildauswertung (Vision AI) mit der sie in weniger als 20 Minuten und ca. 15 Bildern eine Bildauswertung erhalten können
  • OndoSense – mit ihren Sensorlösungen ermöglichen sie, dass Kunden relevante Daten für die intelligente Steuerung und Überwachung von Produktionsanlagen und Maschinen erhalten
  • Visometry – sie bieten mit ihren Produkten VisionLib und Twyn eine Objektverfolgungs-SDK für industrielle Augmented Reality und eine Softwareplattform für die Qualitätskontrolle mit AR & Digital Twins an

Wer damit noch nicht genug hatte, konnte darüber hinaus die Zeit zwischen den Gesprächen nutzen, um sich weiteren, spannenden Input bei einem Workshop zu holen. Hier drehte sich alles um das Thema „Umsetzung innovativer Anwendungen in der Produktion“.

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Roundtable, bei dem über „Innovationspartnerschafen – Wie gelingt die Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen und jungen Innovatoren?“ diskutiert wurde.

Wir sind sehr stolz, dass auch dieses Event ein so großer Erfolg für alle Besucher:innen war. Wir freuen uns, dass wir wieder ein kleines Stück dazu beitragen konnten, den Fortschritt voranzutreiben, und mittelständische Unternehmen nachhaltig mit Startups zusammenbringen konnten.

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Match-Making-Event!

Wenn auch Du beim nächsten Mal dabei sein willst, abonniere einfach unseren Newsletter und bleibe damit immer auf dem Laufenden!

Auf unserer Events-Seite findest Du alle wichtigen Informationen und auf unseren Social-Media-Kanälen kannst Du uns Feedback geben, zu welchem Thema Du dir eine Veranstaltung wünschen würdest!

Starte jetzt mit uns durch!


IT-Sicherheit im Mittelstand

Einfach.Sicher.Machen. – Vorstellung der Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind immer häufiger das Angriffsziel von Cyberkriminellen. Die bestehenden Anforderungen an die Informationssicherheit in Betrieben (z. B. ISO 27001, VdS 10000) sind ebenso umfangreich wie mögliche Sicherheitsangebote auf dem Markt. Die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand knüpft hier an, indem sie KMU, Selbstständige, Freiberufler*inenn und Handwerksbetriebe bei einer niedrigschwelligen Umsetzung von IT-Sicherheit in ihrem Unternehmen unterstützt.

Kernstück ist der Sec-O-Mat – eine Webanwendung, die den IT-Sicherheitsbedarf ermittelt und passende Vorschläge ausspielt. Dabei wird nach Unternehmenseckdaten, Geschäftstätigkeiten und möglichen Schadensszenarien gefragt, auf dieser Grundlage werden passende Aktionen und Umsetzungsvorschläge empfohlen. Diese können nach Registrierung nachverfolgt werden.

Darüber hinaus unterstützen bundesweite regionale TISiM-Trainer:innen bei der konkreten Umsetzung der einzelnen Empfehlungen.

In 60 Minuten stellen wir Ihnen die Transferstelle sowie ihre Leistungen vor und ein KMU berichtet im Rahmen eines Interviews mit Herrn Michael Peschel, Geschäftsführer der KMW Parth GmbH, einem Werkzeughersteller aus Buchen, wie der Sec-O-Mat seine Arbeit IT-sicherer macht.

Digitalisierung machen!

Eine digitale Workshopreihe von innoWerft und inno.space im digital hub kurpfalz@bw unterstützt durch den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Nicht zuletzt während der Corona-Krise wurde sichtbar, welche Digitalisierungspotentiale Unternehmen noch heben müssen, um langfristig und erfolgreich am Markt zu bestehen. Vom intelligenten Shopfloor Management und der berührungslosen Steuerung von Systemen in der Produktion über intelligente Logistik und Predictive Maintenance, von digitaler Vertriebskommunikation bis hin zu KI-gestützter Personalbetreuung und -entwicklung – nahezu alle Bereiche eines Unternehmens profitieren von innovativen Lösungen. Viele dieser Lösungen kommen von Startups: jungen, hochprofessionellen Unternehmen, die sich auf den Einsatz der neuesten Technologien in der Industrie fokussieren.

In der Workshopreihe „Digitalisierung machen!“ stellen Unternehmen vor, wie sie durch die Kooperation mit Industrie-Startups profitieren. Erleben Sie, was in den unterschiedlichen Branchen heute schon möglich ist, und was es bringt – Umsetzbarkeit garantiert!


Künstliche Intelligenz im Vertrieb

Mehr Erfolg im Vertrieb durch psychologische KI: 100Worte & BONAGO

Das 2017 gegründete Startup 100Worte bietet mit seiner Psychological AI das führende Analyseverfahren zur Erkennung von Emotion sowie persönlichen Merkmalen aus Sprache. Aus 100 Worten Text lassen sich entscheidende Informationen über Kunden, ihre Bewertung von Produkten und Bewerbern objektiv ermitteln. Damit können sie ihre Kommunikationsprozesse zielgerichtet optimieren.

Das Münchner Unternehmen BONAGO Incentive Marketing Group entwickelt und vertreibt Konzepte für Incentives für Kunden, Vertrieb und Mitarbeiter. Im Marketing erzeugt der gezielte Einsatz von Incentives einen emotionalen Mehrwert beim Kunden, der für den Erfolg eines Unternehmens essentiell ist.

BONAGO nutzt die 100Worte Psychological AI, um Zielgruppen besser zu verstehen und die Kundenkommunikation zu optimieren. Dadurch konnte der Umsatz um 25,7% gesteigert und 19% mehr Leads generiert werden. In 60 Minuten berichten die beiden Unternehmen über erfolgreiche Digitalisierung im Vertrieb und teilen ihre Erfahrungen zur gelungenen Zusammenarbeit. Danach nehmen sie sich Zeit für Ihre Fragen.

Digitalisierung machen!

Eine digitale Workshopreihe von innoWerft und inno.space im digital hub kurpfalz@bw unterstützt durch den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Nicht zuletzt während der Corona-Krise wurde sichtbar, welche Digitalisierungspotentiale Unternehmen noch heben müssen, um langfristig und erfolgreich am Markt zu bestehen. Vom intelligenten Shopfloor Management und der berührungslosen Steuerung von Systemen in der Produktion über intelligente Logistik und Predictive Maintenance, von digitaler Vertriebskommunikation bis hin zu KI-gestützter Personalbetreuung und -entwicklung – nahezu alle Bereiche eines Unternehmens profitieren von innovativen Lösungen. Viele dieser Lösungen kommen von Startups: jungen, hochprofessionellen Unternehmen, die sich auf den Einsatz der neuesten Technologien in der Industrie fokussieren.

In der Workshopreihe „Digitalisierung machen!“ stellen Unternehmen vor, wie sie durch die Kooperation mit Industrie-Startups profitieren. Erleben Sie, was in den unterschiedlichen Branchen heute schon möglich ist, und was es bringt – Umsetzbarkeit garantiert!


E-Health, Startups und Industrieunternehmen - Wie passt das zusammen?

Internationales Studierendenteam & Medizinproduktunternehmen HARTMANN gestalten digitale Innovation

Inspiriert vom eigenen Fokus auf Kundenorientierung hat die HARTMANN GROUP ein internationales Team von Studierenden des inno.space (Hochschule Mannheim, Deutschland) und Sandbox (Universität Tartu, Estland) herausgefordert, digitale Unterstützung für Menschen zu entwickeln, die für die häusliche Pflege inkontinenter Angehörige verantwortlich sind.

Als einer der Vorreiter im Gesundheitswesen mit fast 200-jähriger Tradition ist die HARTMANN GROUP ständig auf der Suche nach Innovationen. Als Spezialist im Gesundheitswesen ist HARTMANN auf Desinfektion, Inkontinenz- und Wundmanagement fokussiert. In den vergangenen Monaten haben die Studierenden, einem strikten Innovationsprozess folgend, die Bedürfnisse der Pfleger*innen ermitteln, aus diesen verschiedene Konzept abgeleitet, die dann in mehreren Iterationen durch kontinuierliche Nutzertest in einer digitalen Lösung mündeten. Dabei wurde stets der Mensch in den Fokus der Technikgestaltung gestellt.

Wie kann eine Lehrveranstaltung sowohl zur Digitalisierung und Inspiration eines Unternehmens beitragen als auch die Kompetenzentwicklung künftiger Visionäre forcieren?

In einem 60-minütigen Vortrag beleuchten wir das Projekt zur Beantwortung dieser Frage aus den drei Perspektiven – Firma HARTMANN, Studierenden und inno.space. Wir geben Einblicke in die gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Firma und Hochschule um innovative Wege in die Digitalisierung zu identifizieren.

Digitalisierung machen! Eine digitale Workshopreihe von innoWerft und inno.space im digital hub kurpfalz@bw

Nicht zuletzt während der Corona-Krise wurde sichtbar, welche Digitalisierungspotentiale Unternehmen noch heben müssen, um langfristig und erfolgreich am Markt zu bestehen. Vom intelligenten Shopfloor Management und der berührungslosen Steuerung von Systemen in der Produktion über intelligente Logistik und Predictive Maintenance, von digitaler Vertriebskommunikation bis hin zu KI-gestützter Personalbetreuung und -entwicklung – nahezu alle Bereiche eines Unternehmens profitieren von innovativen Lösungen.

In der Workshopreihe „Digitalisierung machen!“ stellen Unternehmen vor, wie sie durch die Kooperation mit Industrie-Startups und Hochschulen profitieren. Erleben Sie, was in den unterschiedlichen Branchen heute schon möglich ist, und was es bringt – Umsetzbarkeit garantiert!


Wertschöpfung durch Digitalisierung in der Industrieproduktion

Digitalisierung in der Produktion mit aucobo und WITTENSTEIN

Die WITTENSTEIN SE, ein renommierter Hersteller von mechatronischen Antriebssystemen, und das Stuttgarter Startup aucobo implementieren gemeinsam ein adaptives und flexibles Störungsmanagement-Tool für den Montagebereich. Es optimiert die Kommunikation auf dem Shopfloor und steigert dadurch die Gesamteffizienz der Produktion deutlich.

 

Durch intelligentes Störungsmanagement zu mehr Effizienz in der Produktion

Maschinenstörung am Band, Stillstand droht, und jetzt? Wer informiert wen, wer macht jetzt was, damit die Störung behoben wird?

WITTENSTEIN hatte die Kommunikation bei Störungen auf dem Shopfloor als Herausforderung erkannt: Optimierung an dieser Stelle würde die Produktivität in der Montage deutlich steigern. Also initiierte das Unternehmen zunächst ein internes Pilotprojekt. Technische und organisatorische Maßnahmen sollten eine möglichst reibungslose Kommunikation auf dem Shopfloor sicherstellen. Der Mehrwert des Pilotprojektes überzeugte. Jetzt stellte sich allerdings die Frage nach der Skalierbarkeit. Und hier kam aucobo ins Spiel…

Der Einsatz von aucobos intelligenter Shopfloor-Organisationslösung ermöglicht es WITTENSTEIN, die Kommunikation und die Prozesse in der Fertigung effizienter zu gestalten und die Produktivität zu steigern. Dank Geräteunabhängigkeit der aucobo-Software können die Fertigungsmitarbeiter Meldungen nun direkt und mobil an die richtigen Personen verschicken. Zusätzlich werden Daten erhoben, die als Grundlage für neue Optimierungsansätze dienen. Durch das digitale Störungsmanagement werden Störfaktoren schneller identifiziert und kommuniziert, Fehlerkosten und damit Herstellkosten werden reduziert.

Mit dem aucobo System können Taktzeiten nahezu halbiert werden und die Gesamtanlageneffizienz (OEE) um bis zu einem Prozentpunkt gesteigert werden.

 

5 Innovation Hacks von aucobo und WITTENSTEIN

Dieses Projekt zeigt die enormen Potenziale, die die Zusammenarbeit von Industrieunternehmen und Startups bietet. Mit diesen 5 Innovation Hacks waren WITTENSTEIN und aucobo so erfolgreich.

1. Brückenfunktionen schaffen

Mit dem Digitalization Center hat die WITTENSTEIN SE eine zentrale Schnittstelle zwischen allen Unternehmensbereichen geschaffen. Ein zentrales Digitalisierungsmanagement ermöglicht es, Projekte und Initiativen ideal zu begleiten und gleichzeitig das Big Picture nicht aus den Augen zu verlieren.

2. Kurze Zyklen setzen

Möglichst kurze Zeiträume für Prototypen oder Teilprojekte wirken sich positiv auf die Motivation und Produktivität der Beteiligten. Durch das Setzen von Etappenzielen lassen sich zudem Fortschritte einfacher erkennen. Dennoch sollten Zeiträume immer realistisch gewählt werden.

3. Kontinuierlich Feedback einholen

Bei der Umsetzung des Störungsmanagement-Tools standen die Produktionsmitarbeiter der WITTENSTEIN besonders im Fokus. Als Endanwender war ihre Akzeptanz erfolgsentscheidend für das Projekt. Die Lösung muss ihre Pain Points lösen und insbesondere einfach und gut anwendbar sein. Aus diesem Grund sollten die Endanwender stets von Anfang in den Digitalisierungsprozess miteinbezogen werden.

4. Offenheit bewahren

aucobos Software wurde ursprünglich für den Einsatz auf Smartwatches entwickelt. Bei dem Projekt mit WITTENSTEIN stellte sich jedoch heraus, dass der Einsatz eines Smartphones den Anwendern auf dem Shopfloor mehr Nutzen bringt. Es lohnt sich also, andere Lösungsmöglichkeiten immer Blick zu behalten.

5. Erfolgsgeschichten erzählen

Die digitale Transformation ist ein weiter Weg und jedes erfolgreich abgeschlossene Projekt ist ein weiterer Schritt nach vorne. Die einzelnen Erfolge bieten Inspiration für weitere Projekte, motivieren die Mitarbeiter und erzeugen so in gewisser Weise ein Innovation Momentum. Das funktioniert allerdings nur, wenn man die Erfolgsgeschichten auch erzählt. Und wenn sich diese noch mit konkreten Zahlen untermauern lassen, dann umso besser!

 

“Digitalisierung machen!” ist eine gemeinschaftliche Initiative von innoWerft und inno.space im Rahmen des digital hub kurpfalz@bw mit Unterstützung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW). Im Rahmen der ersten Veranstaltung unterhielt sich unsere Business Development Managerin Maren Osterlitz mit Nicolas Walk, Projektmanager Smart Factory im Digitalization Center der WITTENSTEIN Group, und Michael Reutter, Co-Founder von aucobo, über erfolgreiche Digitalisierung in der Produktion.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten von Innovationspartnerschaften von Industrieunternehmen und Startups lernen möchten, dann schreiben Sie uns unter digitalisierung.machen@innowerft.com.


Innovation meets Politik

Dr. Jens Brandenburger (MdB) zu Besuch in der innoWerft

Am Montag, den 19. Oktober 2020 durften wir ein Mitglied des deutschen Bundestags bei uns in der innoWerft begrüßen: Dr. Jens Brandenburg.

Er ist Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen. Als Mitglied des Deutschen Bundestages für die Rhein-Neckar Region und Mitbürger Walldorfs interessiert ihn nicht nur der Gründernachwuchs in Deutschland allgemein, sondern vor allem auch hier bei uns vor Ort. Wo wäre er da besser aufgehoben, als in der innowerft?

Viele Startups werden bereits während des Studiums oder im frühen beruflichen Alltag gegründet. Häufig aus einer Unzufriedenheit heraus, oder weil konkrete Bedarfe identifiziert worden sind. So auch bei den Startups Flinkback (https://flinkback.com/de/) und Sklls (https://sklls.de/). Sie haben am Montag gepitcht und Herrn Brandenbruger ihre Unternehmen und Visionen vorgestellt:

Flinkback ist ein Startup, das sich mit dem Kompetenzmanagement an Hochschulen beschäftigt. Sie helfen Studierenden erfolgreicher zu lernen, Lehrenden, die Inhalte in priorisierte Weise bereitzustellen und Verwaltungsinstanzen ein besseres Qualitätsmanagement zu erzielen.

Das Startups Sklls hat es sich zum Ziel gesetzt, die Prozesse in den Bereichen Personalentwicklung und Recruiting zu revolutionieren. Dank ihrer Web-App „Sally“, werden Mitarbeiter:innen beim Selbst-Coaching begleitet, bei der Reflektion und der Optimierung ihres eigenen Handelns unterstützt und so eine kontinuierliche persönliche Entwicklung für Jedermann ermöglicht. „Sally“ begleitet die Mitarbeiter:innen vom Berufseinstieg bis zu den ersten Führungserfahrungen. Gleichzeitig hilft die Web-App dabei, die richtigen Mitarbeiter:innen zu finden, indem die Bewerber:innen selbst entscheiden, ob eine Stelle zu ihnen passt. Auch schon vor dem Vorstellungsgespräch.

Hier wird vor allem deutlich, dass die Interessen unserer Startups und des MdB in die gleiche Richtung zeigen: In die Zukunft.

Jetzt sind wir natürlich gespannt, welche Wege und Möglichkeiten sich aus diesem Treffen ergeben. Fest steht jedoch, dass es uns wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Es war wirklich schön zu sehen, wie unsere Arbeit sowie die unserer Startups auch auf politisches Interesse trifft!


Investorengespräche leicht gemacht

Startup-Coaching mit Rechtsanwalt Dr. Tilman Schrecker

Investorengespräche – für Startups unvermeidlich und in der Regel überlebenswichtig. Dementsprechend groß ist auch der Druck, der sich häufig schon Wochen zuvor ausbreitet.

Umso hilfreicher: Der Workshop mit RA Dr. Tilman Schrecker am 24. September 2020 im OPENFUX in Karlsruhe.

Neben wertvollen Input unseres Experten gab es auch viele Gelegenheiten für Rückfragen, zum Austausch und Networking und vor allem, um das Gelernte in die Tat umzusetzen. Auch wir von der innoWerft waren haben Tilman Schrecker gespannt gelauscht und hatten großen Spaß uns mit Euch auszutauschen.

In seiner Präsentation hat Tilman Schrecker zunächst die Rolle unserer Gründerinnen und Gründer eingenommen und skizziert, wie eine gelungene Vorbereitung auf ein solches Gespräch aussieht. Er hat verschiedene Punkte angesprochen, die, sofern sie berücksichtigt werden, häufig schon dazu beitragen, dass die Anspannung vor dem Investorengespräch abnimmt: Sich explizit zu vergegenwärtigen wer sein Gegenüber ist, welche Rahmenbedingungen vorherrschen und wie man sich diese zu eigen machen kann, über welche Ressourcen man verfügt und auch möglich Folgeszenarien zu durchdenken, sind nur einige dieser Aspekte.

Weiter hat er Strategien vorgestellt, die in einem solchen Gespräch dabei helfen, den Fokus zu behalten und dadurch sicherer aufzutreten. Zielstrebig und aufmerksam einen solchen Termin zu meistern ist manchmal schon die halbe Miete. Sich überhaupt klar über die eigene Verhandlungsposition zu werden, welche Kompromisse man bereit ist einzugehen und genauso, welche Grenzen man selbst nicht überschreiten will. Er ist auf Garantien und Sicherheiten eingegangen, was hier und da zu kleinen Schmunzlern geführt hat. Natürlich streben nicht nur frühe Gründerinnen und Gründer nach Garantien, aber wie realistisch sind diese heutzutage noch?

Wenn man nur einen kurzen Moment über diese Frage nachdenkt wird schnell klar, dass es für beide Seiten keine Garantien gibt, die ein Gelingen dieses Vorhabens zusichert. Etwas Restrisiko bleibt immer, daher sein treffendes Zitat von Clint Eastwood: „If you want a guarantee, buy a toaster.“

Von der Erstellung eines Geschäftsmodells, über ein richtiges Zeitmanagement sowie mögliche Vertragsbedingungen (oder wie der Jurist sagt: Information Memorandum) und den Letter of Intent, bis hin zu der Erstellung einer Unternehmensplanung, ist RA Tilman Schrecker auf viele sehr hilfreiche Themengebiete eingegangen und hat ihre Rolle in Bezug auf Investorengespräche dargelegt. Bereits während des Vortrags, aber vor allem in den Pausen und im Anschluss an den offiziellen Teil, hat er sich für alle Rückfragen unserer Gründerinnen und Gründer Zeit genommen.

Eine Menge Input, die im daran anschließenden Rollenspiel praktisch angewendet werden konnte. Das Szenario, der Verhandlungstisch: Ein junges Unternehmen will eine neue Maschine entwickeln und braucht dafür 3 Millionen Euro… Eine Szenerie, die für viele unserer Gründerinnen und Gründer gar nicht so unbekannt war. Dann ging es los: Startups gegen Investoren. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht zu beobachten, wie angeregt die Teilnehmer sich an dieser Übung beteiligt haben. Wie sie sich in beide Positionen einfinden und auch wie sie beide Perspektive nachempfinden konnten.

Der offizielle Teil unseres Workshops verging wie im Flug. Im Anschluss ging es raus aus dem Seminarraum, rein ins Foyer. Dort stand bereits ein Buffett bereit und der Duft von frischem Grillgut hat sich ausgebreitet. Nach 4 Stunden Workshop hatten sich alle Beteiligten ein reichhaltiges Abendessen mehr als verdient. Anfangs war die Begeisterung über die Verpflegung noch sehr groß, jedoch wurde diese recht schnell von dem Interesse am Austausch mit den anderen Gründerinnen und Gründern abgelöst. Sowohl wir von der innoWerft, als auch die anderen Teilnehmenden haben tolle Gespräche geführt, neue Personen hinter fremden Gesichtern kennengelernt und vor allem auch berufliche Standpunkte und Visionen kommuniziert.

Für uns hätte das Event nicht besser laufen können. Der professionelle Input war gegeben, Interessierte Gründerinnen und Gründer anwesend und alles im Rahmen eines sehr herzlich gestalteten Ambientes. Wir können die nächste Veranstaltung kaum erwarten und sind dankbar, so tolle Startups und Menschen dahinter begleiten zu dürfen.


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Zwölf Startups kämpfen über den Dächern von Heidelberg um die Gunst von Investoren

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Fünftägiges Intensivprogramm des Up2B Accelerator unterstützt zwölf IT- und High-Tech Startups mit Kontakten zu Experten, Investoren und etablierten Unternehmern und verhilft diesen beim erfolgreichen Markteinstieg. Höhepunkt war das Finale mit Präsentationen vor mehr als 100 Gästen, 27 Investoren und einer vierköpfigen Jury über den Dächern Heidelbergs.

Vom zwölften Stock der Print Media Academy aus reicht der Blick bis weit über Heidelberg hinaus. Doch die Blicke der über 100 Gäste sind beim Finale des Up2B Firecamp am Freitag, 19. Juli 2019, fest auf die Bühne gerichtet, auf der zwölf IT- und High-Tech um die Gunst von 27 Investoren kämpfen. Dem Finale gingen vier Tage intensive Arbeit mit Experten und Mentoren voraus.

Am Montag, dem Beginn des fünftägigen Programms, gab Dima Sarle, Geschäftsführer von ArcticStartup aus Helsinki, den Startups direkt nach Ankunft den ersten Impuls. Sarle, selbst Gründer von fünf Unternehmen, begleitete die Startups durch die gesamte Firecamp-Woche als Mentor für Bühnenpräsentationen vor einer ganz bestimmten Zielgruppe – den Investoren. Die Präsentationen weiter zu entwickeln, stand auch am Dienstag auf dem Programm.

Mittwoch und Donnerstag ging es für die Startups beim Einzelcoaching mit 16 Mentoren darum, qualifiziertes und individuelles Feedback zu den Lösungen und Geschäftsmodellen zu erhalten. Der Finaltag hatte gleich zwei Highlights zu bieten: Die Gründer konnten zuerst beim sogenannten Corporate Speed Dating persönliche Kontakte zu Unternehmern aus dem Rhein-Neckar-Raum knüpfen. Am Abend hatten die Startups ihren großen Auftritt vor Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur, sowie einer Jury.

Die Jury zeichnete das Münchner Startup abaut als Gewinner des Up2B Firecamp aus. Daniela Bach, Investment Managerin beim den High-Tech Gründerfonds begründete die Entscheidung: „abaut konnte bereits Kunden von sich überzeugen und das nicht zuletzt, weil diese Innovation auf großen Bedarf in der Baubranche trifft und somit großes Potential hat.“ Die Gründer des Gewinner-Startups abaut, Max Falkner und Sebastian Kaluza, entwickeln intelligente Systeme, um die Wertschöpfung im Bauwesen zu automatisieren – vom Abbau der Rohstoffe, über die Produktion von Baustoffen und die Bauausführung bis zum Betreiben eines Bauwerkes. Sebastian Kaluza resümiert: „Es war eine totale Bereicherung bei diesem Programm dabei zu sein. Wir haben in nur fünf Tagen ein tolles Coaching erhalten, unser Unternehmen weiterentwickelt und uns mit relevanten Akteuren in der Rhein-Neckar-Region vernetzt – jetzt sind wir zwar ziemlich geschafft, aber wir fahren glücklich nach Hause“. „Und wir kommen gerne wieder“, fügt Max Falkner hinzu. Als Sieger nimmt das Startup abaut einen Scheck über 1.500 Euro mit nach Hause. Das Preisgeld wurde von der Techniker Krankenkasse bereitgestellt.

„Wir freuen uns, wenn die Startups wiederkommen und sich für Heidelberg als Unternehmensstandort entscheiden. So können wir dabei unterstützen, dass die Lösungen der Startups möglichst schnell angewendet werden können. Deshalb achten wir darauf, dass die Ideen der jungen Unternehmer zu den Bedarfen aus verschiedenen Zweigen der Industrie vor Ort passen“, erklärt Thomas Prexl, Leiter des Gründerbüros im Technologiepark und einer der Köpfe hinter dem Up2B Accelerator. Die teilnehmdenden Startups, entwickeln allesamt Produkte und Dienstleistungen für das Geschäftskundensegment (B2B). Ob in der produzierenden Industrie, im Bauwesen oder der Informationstechnologie, digitale Lösungen für Unternehmen sind sehr gefragt!

„In der Rhein-Neckar-Region haben viele internationale Unternehmen ihren Sitz – deshalb wollen wir junge Unternehmer und ihre innovativen Ideen hierherholen und diese mit den Marktführern in der Region zusammen bringen“, ergänzt André H.R. Domin, Geschäftsführer des Technologiepark Heidelberg. Den zweiten Platz erreichte das apheris AI aus Köln. Der dritte Platz ging an das Münchner Startup vypno.

Die Gewinner des Up2B Firecamp im Juli 2019 auf einen Blick:

  1. Platz:abaut GmbH
  2. Platz:apheris AI GmbH
  3. Platz:vypno GbR

Diese Startups haben am Up2B Firecamp teilgenommen:

vypno (München), Peers (Aachen), Nord Check (Espoo, Finnland), abaut (München), apheris AI (Köln), attentio (Hamburg), flyingshapes (Mainz), EMBEVER(Magdeburg), Industry List (Heidelberg), TRANSOLT (Istanbul, Türkei), whelp (New York, USA), sklls (Konstanz)

Die folgenden Unternehmen waren beteiligt:

SAP, Bilfinger, FESTO, BASF, Siemens, iDS, NEOCEPTION, GELITA, edataconsulting, ABB, Bito Campus, NEC, Vetter Pharma

Wir bedanken uns zudem herzlich bei der Techniker Krankenkasse, die für das leibliche Wohl der Startups in der Firecamp Woche gesorgt sowie das Preisgeld gesponsort hat. Der Up2B Accelerator ist ein gemeinsames Projekt von Technologiepark Heidelberg, Startup Mannheim und innoWerft Walldorfund wird durch das Land Baden-Württemberg und den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.


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Startup Event | Up2B Accelerator Breakthrough Finale 2018

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„Es ist wichtig, dass jeder an seine Chance auch glaubt“
Peter Speicher, Mitglied der Geschäftsleitung und strategisches Kundenmanagement,
Schweickert Netzwerktechnik GmbH

Zehn Startups haben an ihre Chance geglaubt und haben am Freitag, 19.Oktober beim diesjährigen Finale des Breakthrough Programms in der Volksbank Kraichgau/Wiesloch ihre Ideen präsentiert.

Begrüßt wurden die Startups, das Publikum, die Jury sowie die Gastgeber und Sponsoren der Veranstaltung durch Peter Gräser, Mitarbeiter der innoWerft GmbH Walldorf und Leiter des Up2B Konsortiums.

Die Startups – TreyeTech, Riso, pododesk, chatpoitment, ContactsGo, OpenCargoNet, n.easy, Beesonix und OEMOrders – nutzen die Möglichkeit, ihre Idee dem Publikum in einem 1-Minuten Pitch vorzustellen.

5 Startups, TreyTech, chatpointment, BeeSonix, pododesk und Riso, die durch eine Vorauswahl bestimmt worden waren, standen dann vor der Herausforderung, die Jury mit einem 5-Minuten Pitch von ihrer Idee zu überzeugen. Die Jury, die sich aus Volker Warzecha (Business Angel), Bernhard Küppers (Leiter Gründerinstitut Heidelberg) und Alexander Kaiser (Gründungsmitglied FirstMomentum) zusammensetzte, prüfte die Teams im Anschluss an die Pitches mit kritischen und fachkundigen Fragen.

Während die Jury sich zur Beratung zurück zog, nutzte das Publikum das Angebot, die Startups näher kennenzulernen und in die für sie interessanteste, spannendste Idee zu „investieren“ – zum Leidwesen der Startups zu diesem Zeitpunkt leider nur mit Spielgeld – um auf diese Weise über den Publikumspreis zu entscheiden.

Pünktlich zur Siegerehrung versammelten sich alle wieder im Saal. Die mit Spannung erwartete Entscheidung der Jury lautete wie folgt:

  • Platz 1: Treye Tech
  • Platz 2: pododesk
  • Platz 3: Riso

 

Stolz nahmen die Startups ihre Auszeichnung und das von der Volksbank Kraichgau/Wiesloch ausgewiesene Preisgeld entgegen. Darüber hinaus haben die drei Startups nun die Möglichkeit, ihre Idee im Rahmen des pre-seed BW Programms zu präsentieren, mit der Chance auf 100000€ Gründungsfinanzierung.

 

Über den Publikumspreis durfte sich das Team von chatpointment freuen.

Im Anschluss an die Preisverleihung nutzen alle Anwesenden die Möglichkeit des intensiven Netwerken rund um ein reich bestücktes Büffet wahr.

Unser herzlicher Dank gilt der Volksbank Kraichgau für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Getränke sowie der Geldpreise für unsere 3 Gewinner. Unser herzlicher Dank gilt der Schweikert GmbH für die Bereitstellung der Verpflegung.

Im Rahmen von Up2B Breakthrough kamen 10 Startups vom 7. September bis 19. September in den Genuss von mehr als 160 Stunden professioneller Workshops, individueller Experten-Beratung und Mentoren-Feedback. Das Programm zielt besonders auf den Aufbau eines B2B Geschäftsmodell ab. Während des gesamten Programmzeitraums wurde jedes der Startups von einem Experten betreut.

Breakthrough ist ein Programm des Up2B Accelerators. Der Accelerator ist ein Konsortium bestehend aus startupmannheim, Technologiepark Heidelberg und innoWerft Technologie- und Gründerzentrum Walldorf.