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Was ein Grill, Fahrradschloss und eine Schlafbrille gemeinsam haben – Eindrücke vom 84. Gründergrillen am CIE

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Die Würstchen brutzeln auf dem Grill, Bierflaschen zischen, Kronkorken klirren und man hört Stimmengewirr. Oft fällt das Wort „Startup“ – und das nicht ohne Grund. Wir befinden uns nämlich beim 84. Gründergrillen des Center for Interdisciplinary Entrepreneurship des KIT am 31. August 2017, gehostet von der innoWerft. Obwohl es noch offiziell Sommer ist, erinnern die Temperaturen und der graue Himmel eher an Herbst. Doch den Umständen trotzen die Veranstalter mit einer guten Alternative zum Outdoor-Plan am CIE-Würfel. Und diese geht auf: 50 Personen (darunter Gründer, Berater, Investoren, Interessierte) stehen teils zwischen Grill, Getränken und Gerthsen-Hörsaal und unterhalten sich, essen ihre Brötchen mit Würstchen (für vegetarische wurde natürlich auch gesorgt). Kurz davor wurden sie von Max (CIE) begrüßt und von Ingmar Wolff (innoWerft) über erfolgreiche vergangene und anstehende Acccelerator-Programme der iW und Partner Technologiepark Heidelberg sowie Startup Mannheim informiert. Auch ein Interview mit erfolgreichen Fire Camp-Teilnehmern von BRC (einem Startup, das Photovoltaikanlagen optimiert) und Cecile Elias (iW) durfte nicht fehlen.

Jetzt ist erstmal lockeres Netzwerken, Austausch und Jobvermittlung angesagt. So manche ahnen es schon, andere sind sich noch nicht bewusst, dass sie gleich spontan innovativ sein, andere zum Lachen bringen und dafür sogar Preisgeld gewinnen werden. Worum es sich handelt? Das werden wir gleich erfahren. Schon werden die Gäste ins Foyer gerufen und stehen plötzlich einem Tisch voller Gegenständen gegenüber: teils verrückt, teils aus dem Alltag gegriffen. Davor stehen drei innoWerftler: Ingmar und seine „Losfeen“ Sina Schneider und Alexandra Bartelt eröffnen nun den Pitch of Things und erklären das Vorhaben: Freiwillige oder dazu Ermutigte kommen nach vorne, erhalten spontan einen der Gegenstände, den sie ad hoc überzeugend vorstellen und anpreisen sollen – innovative Ideen erwünscht. Es geht auch direkt los.

Martin und Ingmar sind die Ersten. Martin beginnt mit einer Tip-Ex-Maus, die eigentlich ein Hello Kitty-Gesicht besitzt und ihn wohl weniger anzusprechen scheint. Doch er meistert die Herausforderung gekonnt und pitcht das Pitchen. Genauer gesagt, ermutigt er die Gäste, ihr Können auf die Probe zu stellen. Auch der Moderator lässt es sich nicht nehmen und präsentiert selbstbewusst ein grünes Papp-Steuerrad mit Stiel. Angeblich ist es sogar elektronisch und verrät dem Kunden per künstlicher Intelligenz und GPS, was er will und wohin der dafür gehen muss. Es folgen Gabriel und der multifunktionale Football, der so ziemlich alles kann. Aber auch Dinge wie eine Plastikpflanze für Dekorateure und Gießfaule, eine Schlafbrille für Economy-Class-Reisende werden plötzlich in ein ganz anderes Licht gerückt. Viele schmunzeln. Auch überzeugend: der Pitch des iW-Papierschiffchens, das sich mehrfach umfunktionieren lässt; zum Beispiel zu einem Hut. Doch auch eine Blumenkette kann viel mehr als man glaubt. Die Menge ist sichtlich amüsiert – Besonders als Marc das iLock anpreist; das etwas andere Fahrradschloss. Mit ihm kann man Dinge anderer abschließen und sich zu Eigen machen. Allerdings sollte man danach schnell wegrennen. Dieser Pitch sollte nicht Straftaten anstiften. Dasselbe gilt für den Defender. Er ist kein gewöhnlicher Schirm, denn mit ihm kann man binnen Sekunden Aufdringliche abschirmen oder gar vertreiben.

Nach der Applausprobe und kurzem Abwägen innerhalb der Jury stehen die Gewinner fest: Als Sieger und Preisgeldträger gehen Marc (iLock), unsere Defender-Repräsentantin Stafanie sowie Artjom und sein Schiffchen hervor. Applaus und Gratulation!

Die Musik geht an, man wendet sich wieder den Gesprächen und kulinarischen Dingen zu. „Eigentlich komme ich ja gar nicht aus dem Marketing, aber das hat wirklich Spaß gemacht.“ (Man hört Begeisterung, die die Veranstalter natürlich freut. Danke!)

Gegen 22:30 neigen sich die Essens-Vorräte dem Ende zu und die Gäste gehen langsam nach Hause. Ein paar Soziale und Fleißige bleiben noch da, um beim Abbau zu helfen. Es geht alles ganz schnell; Tische, Grill und Co. werden im Halbdunkeln an ihren Ursprung geschleppt. Schließlich verabschiedet man sich und freut sich über die gute Zusammenarbeit.

Das war das 84. Gründergrillen beim Centre for Interdisciplinary Entrepreneurship am KIT. Wir sind zufrieden – über die Teilnehmer und die Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion. Vor allem hatten wir aber Spaß. Bis zum nächsten Mal und Grüße aus der innoWerft-Redaktion!

Natürlich waren mehr Helfer daran beteiligt als hier erwähnt. Z.B.: Nina Stock, Daniela Musial-Lember, Raoul Haschke, Florian Fischer und natürlich Max Isensee, Ingmar Wolff, Cecile Elias, Sina Schneider und Alexandra Bartelt.

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  1. Gründergrillen,Accelerator, BRC, CIE, innoWerft, KIT, Pitch of Things


Autorin:

Alexandra Bartelt
Werkstudentin @ innowerft


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Reden wir vom Scheitern… und weshalb es nicht so schlimm ist.

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Scheitern. Jeder hat es in seinem Leben bereits erlebt. Es ist unangenehm, wenn Ziele nicht erreicht werden oder ein Traum zerplatzt. Man ist enttäuscht, grübelt nach, was genau man falsch gemacht hat. Erst einmal ist zu sagen: nicht immer Erfolg zu haben, Fehler zu machen ist menschlich. Fehltritte gehören zum Leben dazu, denn aus ihnen lernen wir. Die eigenen Handlungen kann man mit der Zeit besser greifen und den Fehler identifizieren, um ihn nicht erneut zu begehen.

Mit all der Mühe, mit der wir manche unserer Fehler verbergen, könnten wir sie uns leicht abgewöhnen (Michelangelo).

Bei manchen Fehlschlägen oder Misserfolgen denken wir uns auch: „Nun, ich wollte es immer probieren. Hätte ich das nicht getan, hätte ich nie Ruhe gefunden. Jetzt weiß ich, dass dieses Vorhaben oder meine ursprüngliche Herangehensweise nicht sinnvoll ist.“ Falls der Grund eine Überforderung ist oder die Tatsache, dass gewisse Fähigkeiten fehlen oder man einfach nicht weiter weiß ­­– Zugeben, sich Rat einholen sich Unterstützung bei einer fachkundigen Person einholen. Das kann oftmals Rettung bedeuten.

Bei einem Startup könnte die Angelegenheit schwerwiegender ausfallen. Schließlich wurde viel Zeit, Mühe und Strategie investiert.

Wirklich komplexe Ideen, Lebensträume zu verwirklichen benötigen Weitblick. Manchmal muss in der Kette nur ein Punkt Schwächen aufweisen; beispielsweise ein Aspekt im Geschäftsmodell, der nicht ausgefeilt wurde oder unter den Tisch fiel. Oder man verlor sich im Detail. Und das Schiff kentert.

Schon viele Gründer sind gescheitert. Einer von ihnen, David Sabo, hat nach anstrengenden Zeiten und während seiner Reflexion daraus wichtige Erkenntnisse gewonnen, um sie mit der Außenwelt zu teilen.

  • Unternehmen scheitern, Menschen nicht.

Es ist ein Balanceakt. Natürlich brennen Gründer für ihr Unternehmen. Doch wichtig ist dabei, das Privat- und Sozialleben nicht außer Acht zu lassen. „Business is the means, not the end.“ Wenn man mit der Geschäftsidee in eine falsche Richtung geht, 100 % gibt und sich dabei verrennt, d

roht man, auszubrennen. Die Erfahrung machte jedenfalls Sabo. Deshalb sind folgende Punkte wichtig, doch auch: soziale Kontakte außerhalb sowie Hobbys zu pflegen. Sie geben Ratschläge und sorgen für Ablenkung. Richtungsweisung hilft nach einem Malheur enorm weiter. Oder einfach mal eine kurze Auszeit, um sich wiederzufinden.

  • Löse wahre Probleme und verdiene damit Geld

Wirklich essentiell. Finde die Strategie, nach der die Menschheit schon lange gesucht hat. Schließe die Lücke, finde das fehlende Zahnrad. Nur so ist ein Geschäftsmodell/ wirklich nützlich und lohnt sich, viel Kraft zu investieren.

  • Bleibe bescheiden/demütig und denke logisch

Nach dem ersten Erfolg nicht gleich hochmütig werden. Sich nach einem Scheitern nicht zerbrechen lassen. Immer einen kühlen Kopf bewahren.

Abschließend gab David Einblicke in seine persönlichen Fortschritte nach dem Zusammenbruch. Wichtig ist, nicht nur auf den Erfolg oder Misserfolg zu schauen, sondern auf die Lerneffekte. Das Problem ist innerhalb dieser großen Welt kleiner als man zuerst annimmt.

Falls du ein Startup gründen möchtest, dich aber nicht traust…

Um ein Leben voller Kreativität zu leben, müssen wir unsere Angst vor dem Versagen ablegen. (Joseph Pierce)

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Blog, Gründer für Gründer, Gründerblog, Scheitern, Startup


Autorin:

Alexandra Bartelt
Werkstudentin @ innowerft


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Gründergeist

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Oft, wenn es von Gründung, Innovation, und vor allem vom Austausch unter Startups spricht, wird der Gründergeist erwähnt. Doch oft stellt sich die Frage: was genau macht ihn eigentlich aus? Es könnte eine Atmosphäre sein, eine Art zu denken, die verschiedene Menschen teilen, eine Motivation, die schwelt.

In Gründerzentren und ähnlichen Gemeinschaften spricht man auch oft von einer gewissen Kultur, die herrscht. In manchen Bereichen könnte man behaupten, es sei eine gewisse Mentalität, die innovative Unternehmer gemeinsam haben. Schaut man sich nun verschiedene Auffassungen von Gründergeist an, fällt auf, dass einige dieser Aspekte in unserem Blog schon angesprochen wurden:

Zuerst einmal haben die meisten Startups den Drang, der Welt etwas noch die Dagewesenes zu bringen – einen Mehrwert. Die Idee fing vielleicht mit einer Gedankenspielerei an, gefolgt von Tüftelei. So mancher wird derart begeistert, man würde beinahe „besessen“ sagen. Doch diese Einstellung braucht es auch, schließlich sind Mut, Tatkraft und Beharrlichkeit nötig, um das Vorhaben Realität zu machen (Exist über Gründergeist).

Ist der Gründergeist eine Art American Dream? Die Motivation und Hoffnung, frei ein angestrebtes Ziel zu erreichen, sich zu verwirklichen? Im gewissen Maße bestimmt. Fakt ist, dass die Mehrheit der Gründer viel Arbeit in ihr „Baby“ investieren. Fakt ist aber auch, dass Arbeit nicht immer als Last gesehen wird, wenn man für die Thematik brennt. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, Dinge zu gestalten und einzubringen (Christian Landau, EBS Universität).

Manche Startups berichten, dass sie aus der Gewohnheit, dem System ausbrechen wollten. Sie nutzen ihre zweite Chance, sich beruflich zu entfalten. Das braucht es, um innovativ zu sein: Platz für Ideen und Leidenschaft zu schaffen, Muster und Regeln dafür zu brechen, um Kreativität und Visionen freisetzen zu können (Jürgen H. Stäudtner). Deshalb wundert sich mancher Mensch, bei Startups diese Unkonventionalität, Lockerheit und Spontanität zu erleben. Diese gewisse „andere Atmosphäre“ – wenn man in der Pause Kicker spielt beispielsweise. Teamwork; ebenfalls ein wichtiger Teil des Gründergeists. Für das Erreichen eines Ziels zusammenzuarbeiten und von den unterschiedlichen Stärken der Mitspieler zu profitieren.

Sicherlich ist es auch Empathie, die zum Gründergeist gehört; Empathie für die Kollegen, allgemein für die Gesellschaft. Zu wissen, was sie braucht und sich wünscht. Schließlich besteht sie aus potenziellen Kunden.

Artur Oswald, Gründer von RevoPrint, nennt „Unternehmerische Selbstbestimmung, Gestaltungsfreiräume, Lernpotenziale“ als die Strategien und Ziele des Unternehmens. Die ersten beiden Aspekte wurden schon genannt. Letzterer ist wesentlicher Bestandteil des Gründergeists: aus Fehlern zu lernen, die Stärken und Schwächen zu erkennen und daran zu feilen.

Apropos Strategie: natürlich braucht es bei der Unternehmensgründung mehr als Motivation: Logik, Planungs- und Organisationsvermögen, Vorausdenken, einen kühlen Kopf, Aufmerksamkeit bzw. Weitblick, um Chancen ergreifen zu können.

Man sieht erneut: Vieles beginnt im Kopf, geht in die Tat über und steckt des Umfeld an.

Nicht umsonst möchten Angela Merkel, Dr. Hoffmeister-Kraut und sogar der Europäische Sozialfonds (ESF) den Gründergeist in Deutschland wiederherstellen – schließlich ist er entscheidend für das ehemalige Innovationsland Deutschland.

Auf die Inspiration.

 

Quellen:

Gründergeist an der EBS Universität

Jürgen H. Stäudtner: Deutschland im Innovationsstau – Wie wir einen neuen Gründergeist erschaffen

https://www.youtube.com/watch?v=pjaex0BjL_I

Exist über Gründergeist

http://www.exist.de/DE/Campus/Gruendergeist/inhalt.html

Die Jungen Liberalen über Gründergeist:

https://www.julis.de/politik/themen/gruendergeist/

Harvard Business Review zum Founder´s Spirit:

https://hbr.org/2016/03/great-companies-stay-true-to-the-spirit-of-their-founders

Foto:

Stephanie McCabe // www.unsplash.com

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Alexandra Bartelt
Werkstudentin @ innowerft


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10 Gründe am Fire Camp teilzunehmen

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1. FOKUS:

Eine Woche lang wird es um Eure Idee gehen. Ihr gebt 100 %, um an Eurem Konzept zu arbeiten und es zu perfektionieren.

2. MOTIVATION

Ihr seid motiviert, wollt Euren Eifer noch mehr auf die Probe stellen? Tauscht Euch mit anderen Gründern aus und seht ihre sowie Eure Fortschritte.

3. PARTNER

Um dieses Programm auf die Beine zu stellen, arbeiten wir mit vielen Partnern aus der Region zusammen; von der SAP über Gründerzentren, Hochschule und der Bank – mit all denen, die man braucht.

4. MENTOREN

Wir bieten Euch ein breites Profil an Mentoren, von Bankern bis hin zu Anwälten, über die Brauerei hin zum SAP-Vorstand. So erhaltet Ihr Einblick und Beratung in alle wichtigen Bereiche Eures Startups.

5. KRITIK

Sie tut anfangs weh, doch sie ist wertvoll und durch sie lernt man am besten. Dadurch kommt Ihr am besten weiter.

6. SPAS

Viele verschiedene Inputs, Antworten auf Eure Fragen zu bekommen, Barbecue, Kreativität und interessante Gespräche.

7. STRATEGIE

Genau die werdet Ihr mit professionellem Mentoring erarbeiten oder verbessern. Ihr entwickelt einen hochseetauglichen Geschäftsplan oder vollendet ihn.

8. TEAM

Durch die intensive Zusammenarbeit in Eurem Startup werden nicht nur Prozesse beschleunigt, sondern auch Eure Bande gestärkt – sodass Ihr gemeinsam hoch performen könnt.

9. LOCATION

Innerhalb von einer Woche wird Euch bereits das Umfeld inspirieren: Gründerzentren wie innoWerft, Mafinex Mannheim, Technologiepark Heidelberg, aber auch die SAP als wichtiger Partner aus der Rhein-Neckar-Region heißen Euch willkommen.

10. KONTAKTE, KONTAKTE, KONTAKTE

„Vitamin B“, „Beziehungen sind alles“. Hier lernt ihr nicht nur Gründer kennen, sondern auch Fachexperten aus allen wichtigen Bereichen, Investoren und Förderer.

 

Nutzt die Chance, wir freuen uns auf Euch!

www.innowerft.com/firecamp

 

 

Fotoquelle: www.unsplash.com

 

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Alexandra Bartelt
Werkstudentin @ innowerft


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Gründer für Gründer – Actinate im Interview

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Gründer für Gründer. Diesmal haben wir ein weiteres unserer Startups im Interview: actinate. Wie der Name schon sagt: Sie bringen Aktion in den Alltag – und in die Werft.

WAS IST ACTINATE?

Der Name actinate leitet sich aus den englischen Wörtern active und nation ab und beschreibt unsere Vision: Weltweit Menschen in Bewegung bringen, aktiven Menschen helfen, Mitstreiter zu finden und die Welt des Freizeitsports transparenter und zugänglicher machen als je zuvor.

Mit actinate soll es für Millionen von Sportlern weltweit möglich werden, einfach und schnell Aktivitäten, Sportstätte, Wettbewerbe, Freizeitsportler, Sportgruppen, Vereine, Sporthallen, Fitnessstudios und Personal Trainer zu finden. Freizeitsportler können bereits jetzt eigene Aktivitäten, Sportstätten, Herausforderungen und Gruppen erstellen und sich mit anderen Sportlern in ihrer Nähe vernetzen.

WAS WAR EURE MOTIVATION, DEN SCHRITT ZU WAGEN UND EIN STARTUP ZU GRÜNDEN?

In der heutigen Welt, weiß man alles über Singles, Hotels und Restaurants in der Nähe. Sucht man aber nach Sportangeboten, gestaltet sich die Suche schwierig und aufwändig. Viele aufregende Sportangebote und Vereine bleiben somit unerkannt und genau dort wollen wir Licht in die Dunkelheit bringen. Wir wollen andern Freizeitsportlern, die genau wie wir den Anhang zum Sport in ihrer Nähe suchen, alles an die Hand geben, um einfach und unkompliziert die richtige Sportmöglichkeit zu finden, damit sie ein aktiveres und gesundes Leben führen.

WAS MACHT EUCH ALS TEAM AUS? WIE GESTALTET SICH EURE ZUSAMMENARBEIT?

Wir sind alle verrückt nach Sport. Was natürlich auch ein starker Teamgeist und einen gesunden Ehrgeiz mit sich bringt. Unser Alltag ist von Sport und Brainstormings geprägt. Wir besprechen gerne auch Bereich-übergreifend anstehende Themen im Team und holen uns von allen Teammitgliedern Input und Feedback ein. Gerade für unsere App ist das Zusammenspiel von Marketing und Sales wichtig, um unseren Kunden und App Nutzern ein Produkt zu liefern, welches Ihren Bedürfnissen nach entworfen ist.

WAS BEDEUTET FÜR EUCH KREATIVITÄT?

Lösungen auf Probleme in unserer modernen Welt zu finden, die zuvor noch keiner bedacht hat und auch aus anderen Blickwinkeln unsere eigenen Prozesse zu betrachten und neue Ansätze anzuwenden, um unsere Vision voranzutreiben.

IRGENDWELCHE TIPPS, RITUALE ODER ZIELE ETC., DIE IHR GERNE ANDEREN (POTENTIELLEN) GRÜNDERN WEITERGEBEN MÖCHTET?

Das Team stärkt oder schwächt eine Gründungsidee. Auch wenn das Start-Up Leben dynamisch ist und der Alltag einen ständigeen Wandel mit sich bringt, kann man sich dennoch schnell in gewisse Prozesse oder Eigenschaften festfahren. Sucht Euch zum Start die richtigen Teammitglieder aus und seid offen für motivierte Neuzugänge. Diese bringen frischen Wind und neue Ideen mit, die ein Team immer wieder auffrischen, sofern man auf sie hört.

Danke am William Schlichter, Stephanie Weinzierl und das Team für den Einblick. Viel Erfolg weiterhin und stay sporty.

Mehr zu actinate auf https://actinate.com/.


Autorin:

Alexandra Bartelt
Werkstudentin @ innowerft


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Gründer für Gründer – RevoPrint im Interview

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Von der Theorie geht es nun in die Praxis. Was macht ein Startup aus? Zu den vorangegangenen Themen des Gründerblogs – Motivation, Teamgeist und Kreativität – haben wir nun unsere Gründer gefragt. Sicherlich sind einige Anregungen dabei. Das erste Interview führten wir mit RevoPrint:

WAS IST REVOPRINT?

Revoprint ist die Revolution im Printbereich! Wir bringen Endnutzer, Copyshops und Werbetreibende auf eine gemeinsame Plattform. Der Endnutzer lädt sein PDF-Dokument auf 2d-revoprint.com hoch, und wählt einen Copyshop seiner Wahl aus. Wenn er möchte, wird sein Ausdruck völlig kostenlos, indem wir Werbebanner in den Kopfzeilen platzieren, die den Ausdruck finanzieren. Der Nutzer hat seinen kostenlosen Ausdruck, der Copyshop einen Kunden mehr, und Werbetreibende erreichen ihre Zielgruppe!

WAS WAR EURE MOTIVATION, DEN SCHRITT ZU WAGEN UND EIN STARTUP ZU GRÜNDEN?

Als Freigeister konnten wir es uns einfach nicht vorstellen, die nächsten 40 Jahre von 9 bis 17 Uhr im Büro zu sitzen und für andere Profit zu erarbeiten. Vielmehr wollten wir unsere eigenen Ziele, Methoden und Vorgehensweisen bestimmen. Wir brauchen Gestaltungsfreiräume, um uns frei entwickeln zu können, und um eigenständig durch Erfahrung lernen zu können. So kam nur das Gründen eines eigenen Startups in Frage.

WAS MACHT EUCH ALS TEAM AUS? WIE GESTALTET SICH EURE ZUSAMMENARBEIT?

Das besondere an unserem Team ist unsere Vielfalt. Wir versuchen so unterschiedliche Menschen wie möglich zu finden. Beispielsweise arbeiten bei uns ein Wirtschaftsingenieur, ein Designer, sowie ein Germanistikstudent. So können wir unsere Aufgaben aus möglichst verschiedenen Blickwinkeln betrachten und viele kreative Lösungen entwickeln.

WAS BEDEUTET FÜR EUCH KREATIVITÄT?

Kreativität heißt für uns: Neue Wege gehen, und keine Angst haben, immer wieder neue Ideen zu entwickeln. Jeder hat Ideen, deswegen können all unsere Mitarbeiter ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Manche Ideen funktionieren, manche weniger. Es ist nur wichtig, dass man Ideen auch verwerfen kann, wenn sie nicht funktionieren. So wird Platz für Neues geschaffen.

IRGENDWELCHE TIPPS, RITUALE ODER ZIELE ETC., DIE IHR GERNE ANDEREN (POTENTIELLEN) GRÜNDERN WEITERGEBEN MÖCHTET?

Netzwerken, Netzwerken, Netzwerken. Kaum eine Ressource ist für Gründer so wichtig wie gute Kontakte. Fragt Freunde, Familie, den Nachbarn oder den Dönermann um die Ecke, wenn ihr Hilfe braucht. Häufig ist die Lösung, oder eine helfende Hand, gar nicht so weit entfernt wie man glaubt!

 

Das klingt definitiv spannend und innovativ. Danke an RevoPrint und viel Erfolg!

Inspiriert?

 

 

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Alexandra Bartelt
Werkstudentin @ innowerft


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Von Kreativität im Business und Alltag

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Etwas Einzigartiges, nie da Gewesenes erschaffen. Erfinden. Etwas Originelles. Sich künstlerisch entfalten, vorhandene Informationen und Materialien anwenden und umgestalten, um etwas Großartiges herzustellen. Eventuell sogar innovativ. Dazu dient Kreativität.

Doch wie kann man sie noch beschreiben? Besitzt sie jeder? Bestimmt, doch auf einem anderen Gebiet.

Zuerst einmal ist Kreativität in den meisten Fällen mit Fantasie und Vorstellungsvermögen verbunden. Bei den einen räumlich, bei den anderen (handlungs-)technisch oder strategisch etc. Da die Fähigkeit mehrere Kompetenzen und Phasen umfasst, im Kopf beginnt und dann praktisch wird, ist sie als mehrdimensional zu bezeichnen. Was im Endeffekt entscheidet, ist Mut. Der Mut, der Kreativität freien Lauf zu lassen und Ideen umzusetzen. Im besten Falle haben die Resultate sogar einen Mehrwert.

Die Frage ist oft: Wie setze ich meine Kreativität im Unternehmertun ein? Zuerst einmal braucht es für die Unternehmensgründung ein Gespür für Innovation. Besonders für Strategie und Planung zählt neben Logik auch die Kompetenz, um Ecken denken zu können. Man sagt, dass auch der Prozess der Entscheidungsfindung mit Kreativität zusammenhängt.

Ein weiterer Punkt ist Marketing: hier geht es darum, sich in Kunden hineinzuversetzen und Material für sie ansprechend zu gestalten. Dazu braucht es Einfallsreichtum. Hin und wieder auch bei kleinen Handgriffen wie dem Platzieren einer Serviette vor dem Meeting. Kreativität kann Unternehmen und Mitarbeitern einen Schub geben. Nicht umsonst bieten große Firmen bereits Workshops an.

Du möchtest Deine Kreativität fördern – oder hast gar eine Blockade?

Tippformativ gibt [u.a. nach Kevin Duncans Buch der Ideen (2016)] folgende Ratschläge: Entscheidend ist Dein soziales Umfeld. Es kann Dich künstlerisch beeinflussen; zum Beispiel, wenn Du mit Musikern, Strategen, schlauen Köpfen, Künstlern zusammen bist. Sie können Dich inspirieren.

Wichtig ist auch, wie man mit alltäglichen Situationen umgeht, vor allem mit Routine. Zwischendurch ist es sinnvoll, das Gehirn mit neuen Erfahrungen durchzupusten, mal die Gewohnheiten zu unterbrechen – einen anderen Weg zur Arbeit zu gehen beispielsweise. Was allerdings das Gehirn auf schöpferische Anflüge trainieren kann, ist ein Ritual, welches man immer vor kreativen Tätigkeiten umsetzt. Auch in der Firma kann das funktionieren: zum Beispiel mit dem Lieblingstee.

Zwischendurch kurz rauszugehen oder sich zu bewegen, erfrischt den Körper und somit auch das Hirn und aktiviert den Einfallsreichtum. Auch mehr auf Details in der Umgebung oder beim Verhalten zu achten, löst einige Aha-Effekte aus.

Vielleicht gehen Dir schon bald viele Lichter auf?

Auf die Kreativität.

Tippformativ: “Kreativität zurückgewinnen – Kreativität steigern” unter

Wissenschaftliche Hintergründe zu Kreativität und Business: “Your Creative Brain at Work” aus Scientific American Mind von Evangelia g. Chrysikou

Foto: Rhondak // www.unsplash.com

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Alexandra Bartelt
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Gemeinsam statt einsam – Bist du ein Teamplayer?

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Der Mensch braucht Gemeinschaft und gemeinsame Aktivitäten. Hinzu kommt, dass man manchmal nur so von neuen Sichtweisen, Ideen und Denkanstößen anderer übersprudelt. Apropos, Ideen. Diese alleine umzusetzen ist oft unmöglich. Nicht umsonst sagt man so schön „Gemeinsam sind wir stark“.

Mitbegeisterte Menschen tun gut. Sie spornen an und machen es möglich, gemeinsam und effizient ein Ziel zu verfolgen und es zu erreichen. Schließlich muss man sich oft eingestehen, dass man selbst nicht alle nötigen Fähigkeiten besitzt, um voranzukommen, doch „die Mischung macht es“. Da die Menschen verschieden sind, können ihre Unterschiede nämlich ein enormes Potenzial bieten. Man denke hierbei an ein Puzzle oder Mosaik.

Treffen verschiedenen Charaktere zusammen, nehmen sie in Kombination gelegentlich „explosive“ Ausmaße an.

Denkt man nun an das Stichwort Team, taucht unter anderem die Assoziation eines Zahnrads auf. Verschiedene Teile drehen sich zwar einzeln, greifen jedoch ineinander über und die Verbundenheit bringt den nötigen Nutzen. Die Tatsache, dass Verantwortungen und Aufgaben für Bereiche auf mehrere Personen verteilt werden, hilft, dass sich jeder auf seinem Gebiet entfalten kann. Gleichzeitig werden anderen Lasten abgenommen. Davon leben Organisationen und Unternehmen.

Unterschiedliche Talente und Charaktereigenschaften können zwar Konflikte herausfordern, bieten aber auch die Möglichkeit, sich auch durch unterschiedliche Wissensstände zu ergänzen oder sich gegenseitig aufzubauen.

Gibt es mal Meinungsverschiedenheiten, so lernt man, miteinander umzugehen, sich zu vertrauen und mit der Zeit wächst man zusammen. Denken wir hierbei an eine Mannschaft – oder eine Schiffsbesatzung. Zieht man gemeinsam an einem Strang, bewegt man viel. Denn „was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“.

Bist du ein Teamplayer?

Bildquelle: Rawpixel / www.unsplash.com

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Alexandra Bartelt
Werkstudentin @ innowerft


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Eine Idee geht auf hohe See

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Du gehst durch die Welt, vieles läuft Hand in Hand. Du lebst, lernst, arbeitest und einige Handgriffe werden Dir bereits mithilfe moderner Technologien erleichtert. Doch plötzlich scheint an einer Stelle ein Zahnrad zu fehlen. Du bemerkst eine Lücke: Eine Lücke, die Deiner Meinung nach weder für Dich noch für deine Mitmenschen existieren darf. Jetzt ist die Frage, wie man diese schließt. Man denkt und grübelt über eine Strategie nach.

Dann der Geistesblitz, der die innere Lampe vielleicht schon besonders früh aufleuchten lässt. Daraufhin folgt die Idee, die eine große Begeisterung mit sich zieht. Gefühlt hundert kreative Adern führen zu einem Ganzen, einem Projekt. Du würdest es sicher als eine Herzensangelegenheit bezeichnen.

Deshalb ist es Dir natürlich wichtig, die Früchte Deiner Erfinderlaune mit Deinen Mitmenschen zu teilen. Das Produkt soll gebraucht werden und Anklang finden. Doch um das zu erreichen, benötigt es Mitbegeisterte: Menschen, die genauso überzeugt sind und mit Dir an einem Strang ziehen, um Eure Idee in die Tat umzusetzen.

Diese und Eure Mitarbeit sollen nun festgemacht und an die Öffentlichkeit gebracht werden. Selbstverständlich braucht es dazu Motivation, vor der Ihr nur so strotzt, aber auch Mut, Strategie und Risikobereitschaft. Oft kommt dann die Frage auf, wie man weiter vorgehen soll – schließlich soll die Reise gut geplant sein. Wer macht Euch startklar und setzt die Segel? Die nötigen Kontakte, Mentoring, ein Startkapital und Zugang zum Markt wappnen Euch, um bei Wind und Wetter auf hoher See reagieren zu können.

Glücklicherweise gibt es Unterstützer, die Euch genau in dieser Hinsicht unter die Arme greifen und Eure Innovation voranbringen und bekannt machen. Zum Beispiel wir, die innoWerft. Berichtet uns von Eurer genialen Idee, wir briefen diese und machen sie hochseetauglich.

Damit Anker los.

 

Bildquellen: Pixabay

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Alexandra Bartelt
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